Mit Grips und Gottes Hilfe - wie man Mord, einen Kommissar und den Glauben unter einen Hut bringt |
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Penelope & Co.
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Penelope & Co. Penelope Den
Traum vom Schriftstellerinnendasein zu verwirklichen, ist ganz
schön hart. Geld ist immer ein wenig knapp, aber das ist nicht
so
tragisch. Seit ein paar Jahren lebe ich in Schönberg und finde
es
prima. Ich gehe hier in eine Gemeinde, habe meinen Hauskreis und
Freunde, und durch meine Arbeit lerne ich jede Menge interessanter
Menschen kennen.
Mehr?
Dann findest Du hier meinen Steckbrief und meine Galerie.Gut, Frau Gerberich hat mir in den ersten Jahren ganz schön das Leben schwer gemacht. Und ich will auch nicht leugnen, dass ich diese bedenkliche Neigung entwickle, in Mordfälle hineinzugeraten. Aber sonst könnte es gar nicht besser gehen. Obwohl, ich glaube, ich habe heute noch gar nicht in die Bibel geschaut... Alex Eigentlich
Alexandra Keller, meine beste Freundin, die ich nach meinem Umzug nach
Schönberg kennengelernt habe. Sie und ihre Familie gehen in
die
evangelische Kirche, in der ich meine erste Leiche gefunden habe.
Alex hat zwei Brüder, Olli, der zehn Jahre
jünger als sie
und ein eher unerträglicher Teenie ist, und Thomas,
der acht
Jahre älter und verheiratet ist. Er hat Alex zwei Neffen
beschert.
Alex ist übrigens eine ausgemachte Streberin, die unbedingt den besten Abschluss der ganzen Uni machen will. Aber wir haben trotzdem viel Spaß miteinander und natürlich telefonieren wir auch ständig. Peter Wilson Der
Kommissar, den ich bei meinem ersten Fall kennenlernte und der mir ab
und zu das Leben retten darf, ist ein halber Engländer,
allerdings
trinkt er eher Kaffee (schwarz!) als Tee, und was Muffins sind, wusste
er anfangs auch nicht.
Ob wir es wollten oder nicht - unsere Wege kreuzten sich noch öfter und wir wurden so etwas wie Freunde. Obwohl ich nicht verstanden habe, warum er nicht angerufen hat, nachdem unser erster Fall glücklich gelöst war. Überhaupt hat er sich zu Beginn so seltsam verhalten, das konnte ich gar nicht einordnen. Und warum er freiwillig in den Hauskreis mitgekommen ist... Und dann gab es ausgerechnet an diesem Abend so eine peinliche Szene! Gisela Gerberich Meine Nachbarin, eine ältere Frau mit straffer Tagesplanung und hohen Ansprüchen an ihre Mitmenschen, z.B. was die Ordnung in meinem Garten angeht, das Verhalten meiner Besucher etc. An ihr hatte ich ganz schön zu knabbern, aber irgendwann stellte sie sich doch als nette Frau heraus und wir konnten Freundschaft schließen. Hat mich aber viele, viele Gebete gekostet. Sabine Kretschmair Sabine lernte ich erst so richtig im Hauskreis kennen. Sie hat definitiv einen grünen Daumen, ich bin immer wieder erstaunt, wie toll die Pflanzen in ihrem Wohnzimmer gedeihen. Wir hatten so unsere Probleme, das habe ich erst gar nicht bemerkt, bis Sabine eines Tages der Kragen geplatzt ist. Aber wir haben das ausgeräumt und sind nun die besten Freundinnen. Ich habe ihr sogar einen wichtigen neuen Auftraggeber zu verdanken. Moni + Susi Was nach zwei Meerschweinchen klingt, sind eigentlich meine beiden Cousinen, Monika und Susanne Eblein. Susanne ist die ältere der beiden, vier Jahre jünger als ich, und Monika ist drei Jahre jünger als ihre Schwester. Beide sind schon ihr Leben lang die schlimmsten Ekel, wenn sie auf mich treffen, und ich weiß nicht einmal, wieso. Sie haben noch einen älteren Bruder, Daniel, der genau das Gegenteil seiner Schwestern und mein Lieblingscousin ist. Leider wohnt er in London und ich sehe ihn kaum noch. Tante Renate Die Mutter von Daniel, Susanne und Monika und die Schwester meiner Mutter. Tante Renate ist eine ganz Liebe, es ist mir ein Rätsel, wie sie diese Töchter hervorbringen konnte. Sie und meine Mutter halten sehr viel auf Familienfeiern, weshalb ich manchmal das Gefühl habe, unnötig oft auf solchen erwartet zu werden. Ihr Mann heißt übrigens Holger. Großtante Edith Das ist die edle Spenderin (besser gesagt: Erbtante), die mir ihr Häuschen hinterlassen hat. Ich kannte sie kaum, aber ich vermute, sie tat das, weil sie ihr ganzes Leben lang Künstler unterstützt hat, und dann auch etwas für mich als angehende berühmte Schriftstellerin tun wollte. Eigentlich habe ich sie nur einmal so richtig getroffen, bei einem Familienfest, und sie war zwar nett, aber hatte auch etwas sehr Selbstbewusstes an sich. Schade, dass sie so bald danach gestorben ist, ich hatte nie die Gelegenheit, sie besser kennenzulernen. Franklin Der Golden Retriever von Pfarrer Wagner, den ich einige Monate in Pflege hatte. Franklin ist ein toller Hund und hatte viel Geduld mit mir, die ich zu Beginn unserer Beziehung völlig hundeunerfahren war. Er erforderte aber auch umgekehrt von mir ein wenig Geduld, vor allem, wenn er beim Spaziergang in jedem Dreckloch und in jeder Pfütze war. Und natürlich hatte er auch einige kostspielige Ansprüche, aber das hat alles nicht verhindert, dass er mir unheimlich ans Herz gewachsen ist. Moira Auch eines von Großtante Ediths Erbstücken. Ich übernahm sie mit dem Haus und dem Garten und sie erlaubt mir gnädig, beides zu benutzen. Sie ist eine hübsche Katze, die auf ihrem Freigang besteht und für schlechtes Wetter grundsätzlich mir die Schuld gibt. Sie war auch überhaupt nicht begeistert, als ein Hund bei uns eingezogen ist. Mama & Papa Sie sind die typischen Eltern, die sich ständig Sorgen machen, ob es ihrem einzigen Kind auch gut geht usw. Vor allem meine Mutter fragt mich gern solche Dinge, wie: ob ich richtig esse, genug schlafe, mich ausreichend bewege oder ob ich das Haus in Ordnung halte. Da komme ich mir vor, als wäre ich wieder 16. Meine Mutter hat es eben immer noch nicht so richtig verkraftet, dass ich plötzlich ein paar hundert Kilometer weit weggezogen bin. Mein Vater ist aber auch nicht ohne, vor allem, wenn es um meine moralischen Vorstellungen geht. Also ehrlich, da haben sie überhaupt keinen Grund, sich Sorgen zu machen! Lydia & Paul Wilson Peters Eltern sind wirklich ganz reizend, auch wenn wir nicht den besten Start miteinander hatten. Sie sprechen nur Englisch (natürlich, es sind ja Engländer), sie leben in Birmingham, haben drei Katzen und außer Peter noch zwei Töchter, Estelle und Amanda. Lydia ist die zweite Frau von Peters Vater, also seine Stiefmutter, und sie hat eine erstaunliche Vorliebe für Blümchenmuster. Und es gibt eine sehr merkwürdige Häufung von Blumennamen in ihrer Familie. |
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© Simone Ehrhardt
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